Apr 03

Uwe Attig (1958 – 2022)

Uwe Attig (1958 – 2022)
Uwe Attig (1958 – 2022)

Völlig unerwartet ist unser 1. Vor­stand und Grün­dungs­vor­sit­zen­der der Schach­ge­mein­schaft Leip­zig, Uwe Attig, ver­gan­ge­ne Woche im Alter von 63 Jah­ren ge­stor­ben. Uwe war be­reits vor Grün­dung un­se­rer Schach­ge­mein­schaft im Jahre 2011 jahr­zehnte­lang Vor­sit­zen­der eines un­se­rer Vor­gän­ger­ver­eine, des SV Lok Leip­zig-Mitte, und als en­ga­gier­ter Schach­funk­tionär aktiv.

Uwe war sowohl beruf­lich als auch im Dienste unserer SGL bis zu­letzt voll ein­ge­spannt und hat als un­ser 1. Vor­stand den Bau un­se­res Ver­eins­heims maß­geb­lich vo­ran­ge­trie­ben. Sein letz­tes Punkt­spiel be­stritt Uwe erst vor einem Monat für un­se­re vier­te Mann­schaft und war in die­ser Sai­son noch un­be­siegt.

Ein Kreis unserer Schach­freunde be­rei­tet einen aus­führ­li­che­ren Nach­ruf auf un­se­ren Grün­dungs­vor­sit­zen­den vor, den wir in Kürze hier ver­öf­fent­li­chen wer­den. Die Ver­eins­ge­schäf­te füh­ren unser 2. Vor­stand Thomas Schunk sowie unser Vor­stands­team wei­ter. Unser tief em­pfun­de­nes Bei­leid und unsere An­teil­nahme gel­ten Uwes Hin­ter­blie­be­nen und An­ge­hö­ri­gen.


8 Antworten auf “Die Schachgemeinschaft Leipzig trauert um ihren 1. Vor­stand und Gründungs­vorsitzenden Uwe Attig”

  1. 1. MK schrieb:

    Das ist bitter für seine Familie und für uns.

    Ich durfte die letzten Jahre insbesondere bei der Tätigkeit für unser Vereinsheim eng mit Uwe zusammenarbeiten. Sein immer freundliches Wesen und die Gelassenheit, mit der er all die Aufgaben für unseren Verein übernommen und abgearbeitet hat, waren einfach vorbildhaft.

    Noch beim Tag der offenen Tür im Januar hat Uwe voller Elan und Freude unsere neuen Räume präsentiert und Gespräche mit Gästen geführt. Es wäre so schön gewesen, ihn bei der Eröffnung des Vereinsheims zu erleben.

    Ich habe nicht nur einen Vorstand sondern auch einen Freund verloren.

  2. 2. Raik Schirmer schrieb:

    Mein aufrichtiges Beileid vor allem seiner Familie, aber auch seinen Freunden/Bekannten und seinen vielen Schachkollegen.
    Ich wünsche allen Hinterbliebenen viel Kraft beim Verarbeiten dieser Nachricht ❣️

  3. 3. Joachim Solberg schrieb:

    Das ist sehr schade. Uwe hat mich eingeladen, für SG Leipzig zu spielen. Er war eine sehr angenehme Person, der von seiner Familie und Schachfreunden stark vermisst wird.

  4. 4. André Eilert schrieb:

    Was für eine traurige Nachricht. Seitdem ich denken kann hat Uwe unseren Verein geführt, durch viele Höhen und Tiefen. Er war immer mit vollem Elan dabei. Ein Höhepunkt war gewiss die geglückte Fusion von Lok und Gohlis hin zur Schachgemeinschaft. Schade, dass er die Eröffnung des Vereinsheims nicht mehr miterleben wird.

  5. 5. Dieter Dorsch schrieb:

    Welch großer Verlust, und so unerwartet! Besonders für seine Familie, denen ich viel Kraft wünsche, aber auch für die Schachgemeinschaft Leipzig und die gesamte Leipziger Schachgemeinschaft. Viele Jahre hat er es ausgezeichnet verstanden, den SV Lok Mitte Leipzig zu führen und mit der SG Motorola Leipzig, den beiden damals größten Schachvereinen in Leipzig zu Vereinen. Er verstand es, eine breite Schar von Mitstreitern um sich zu vereinen und mit viel Visionen das für viele damals unvorstellbare Projekt eines Vereinsheimes voranzutreiben. Auch wenn ich die letzten Jahre aufgrund meines Umzuges aus Leipzig weg nicht mehr direkten Kontakt zum Verein hatte, so war mein Herz und meine Bewunderung stets mit ihm. Ich werde ihn stets als ehrlichen, aufopferungsbereiten und vorbildlichen Menschen in Erinnerung behalten.

  6. 6. Friedrich Beckel schrieb:

    Nach dem Zusammenschluss der Schachabteilung von Lok Leipzig-Mitte mit dem Schachclub Leipzig-Gohlis kam es erst in der Saison 2013/14 zu einer echten Vermischung der Spieler auf allen Ebenen von der Oberliga bis zur Bezirksklasse. So startete auch unser Uwe am 3. Brett im „Seniorenteam“ unserer Schachgemeinschaft Leipzig. Insgesamt 18 Partien mit positivem Gesamtergebnis sind nun registriert. Doch ein weiteres Dutzend von Wettkämpfen hat er in anderen Mannschaften bestritten, überwiegend in der Sachsenliga. Dort sorgte er bei Auswärtskämpfen stets auch als Kraftfahrer für den sicheren Pkw-Transport jeweils der halben Mannschaft.

    Am Brett war er stets konzentriert und kampfeslustig, sodass auch starke Gegner meist mit Remis zufrieden sein mussten. Mit wahrer Engelsgeduld spielte er an den Trainingsabenden mit nicht so starken Neuankömmlingen. Seiner stets freundlichen Art war es auch zu verdanken, dass mancher Aufnahmeantrag bald ausgefüllt werden konnte, – natürlich auch von erfahreneren Spielern. Er konnte jederzeit vermitteln, dass gerade die „Schachgemeinschaft“ die richtige Adresse für den interessierten Neu-Leipziger sein wird.

    Apropos Adresse: Es ist stimmt uns alle tieftraurig, dass unser Präsident Uwe Attig sein bestes Werk von dauerhaftem Bestand, das neue Vereinsheim, nicht mehr in seiner vollen Schönheit mit einweihen kann.

  7. 7. Gottfried Braun schrieb:

    Für ältere Menschen ist es besonders traurig, wenn jüngere Weggefährten so unerwartet und plötzlich nicht mehr zugegen sind. Mit meinen Gedanken bin ich vor allem bei Uwes Familie, die nun viel Kraft braucht.
    Arbeit für den Verein gibt anderen Halt und Freude am Leben. Dafür war Uwe wie geschaffen. Sein optimistisches Wirken und die stete Freundlichkeit halfen über alle Zeitumstände.
    Eine winzige Episode: In den 90er Jahren trug Lok Leipzig-Mitte einen Wochenendkampf in Nürnberg aus. Die Mannschaft schaffte am Sonntag rechtzeitig den geplanten Zug für die Heimfahrt, doch meine Partie wollte nicht enden. Uwe harrte geduldig aus, Als hätte er den Spielverlauf geahnt, war er mit Pkw angereist.

  8. 8. O. Schmidt schrieb:

    Ich bin sehr traurig darüber. Herr Attig hat meine Familie und mich jahrelang sehr gut betreut und immer eine Lösung gehabt ( Wüstenrot). Anfang Mai schrieb ich ihm dann eine WhatsApp, wo ich dann die traurige Nachricht erhielt, dass er verstorben ist.
    Was ist nur passiert?
    Er wird lange in Erinnerung bleiben, da er für meine Familie und mich nicht “ nur “ ein Versicherungsvertreter war.

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