Nov 05

Unsere zweite und dritte U16-Mannschaft wurde heute ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann ihre Doppelrunde sicher gegen Grimma und Engelsdorf. Die erste Runde lief für unsere dritte Mannschaft gegen Engelsdorf recht zügig da Tim Simon und Nico Roth schnell gewannen. Sven Papenfuß spielte leider ein wenig unkonzentriert, sodass es unspektakulär remis wurde und Julia Halas gab ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einem Mehrbauern für meinen Geschmack ein wenig früh remis. Parallel dazu gewann die zweite gegen Grimma. Jasper Peuker zerlegte seinen Gegner im schottischen Gambit und Tom Waschischeck zeigte seinem Gegner die Vorzüge des frühen Manövers Ld7-b5 im Durchzugs-Franzosen recht eindrucksvoll. Lena Halas verwaltete im Mittelspiel eine ruinöse Königsstellung, umschiffte jedoch die eine oder andere taktische Klippe (hier hat die Gegnerin bestimmt auch was ausgelassen) und gewann dann durch einen ansehnlichen Läufer-Dame-König-Spieß. Ole Kabatek kämpfte verbissen wie ein Löwe mit Minusqualle, jedoch sollte es nicht sein, sein Gegner spielte sehr souverän und gewann die Partie. In der dritten Runde ging es dann über Kreuz, in der zweiten Mannschaft kam Jennifer Dehmel für Ole ins Team. Sie gewann sicher, genauso wie Jasper (wieder mit schottischem Gambit, das muss ich auch mal probieren…). Lena gewann ebenfalls (zwischendrin sah es ein wenig remislich aus, doch ihr Kampfeswille hat sich ausgezahlt), jedoch spielte Tom leider zu unbedarft, stellte unnötig eine Qualle ein und durfte sich nur noch beim Gegner für das geschenkte Remis bedanken. Parallel dazu besiegte die dritte Mannschaft Grimma. Sven spielte diesmal deutlich konzentrierter als vormittags und ließ seinem Gegner kaum eine Chance. Auch Nico zeigte eine hervorragende Leistung und gewann wieder eindeutig. Tim Simon verlor leider, da Julia jedoch Remis spielte wurde auch dieser Kampf gewonnen. Insgesamt war das heute eine großartige Leistung, die aktuelle Tabelle in der Bezirksliga geht runter wie Öl, wir belegen die Plätze eins und zwei.

Okt 29

Nach ihrem unglücklichen Abstieg aus der 1. Frauenbundesliga im vergangenen Spieljahr startet unsere 1. Frauenmannschaft in dieser Saison in der 2. Frauenbundesliga. Dass sie sich dort von Anfang an nach oben orientieren möchte, stellte unsere Mannschaft heute mit einem eindrucksvollen Einstand unter Beweis:

Schachgemeinschaft Leipzig I 5½:½ SV Empor Berlin
Franziska Beltz 1:0 Bea, Boglarka
Martina Beltz 1:0 Silz, Elisa
Birgit Petri 1:0 Große-Honebrink, Brigitte
Irene Helmbold 1:0 Velina, Valeria
Carmen Beltz ½:½ Müller, Anna-Louise
Gisa Sonntag 1:0 Denkert, Anna

[Aktualisierung am 30.10.2011:]
Am heutigen zweiten Tag der Doppelrunde ist unsere Erste diesmal leider knapp am Punktgewinn vorbeigeschrammt:

Schachgemeinschaft Leipzig I 2½:3½ SAV Torgelow
Franziska Beltz ½:½ Chlost, Marlena
Martina Beltz 0:1 Jakubiec, Edyta
Birgit Petri 0:1 Pfau, Beate
Irene Helmbold ½:½ Schädler, Karin
Carmen Beltz ½:½ Timme, Karin
Gisa Sonntag 1:0 Schünemann, Anne

Besser machte es heute unsere 2. Frauenmannschaft in der Frauenregionalliga Ost. Sie gewann ihre Auftaktbegegnung in Unterzahl und an 2 Brettern DWZ-unterlegen gegen die Schachfreundinnen aus Merseburg. (Danke an Thomas!)

Schachgemeinschaft Leipzig II 3:1 SV Merseburg
Anet Gempe 1:0 Pflug, Tanja
Gabriele Just 1:0 Hartung, Katja
Valeria Pantusenko -:+ Radde, Christina
Kerstin Ohme 1:0 Schwebbach, Angelika
Okt 26

Punkt(e) verloren oder gewonnen?
Hendrik hat ja bereits ein kurzes Resumee des Naumburg-Wochenendes abgegeben, daher möchte ich mich auch kürzer fassen als sonst. Große Feinheiten der anderen Partien habe ich ohnehin nicht wirklich mitbekommen, da ich selbst gut und lang beschäftigt war.

Brett 1
Steffen hatte ein großes Kontrastprogramm, spielte er mit Roland Rümmler (der auch noch unter Schmerzen (Sturz) antrat) doch eher gegen eine Art Vorstopper, was man von Michael Strache (am Sonntag) nicht wirklich behaupten kann. Entsprechend routiniert wickelte er die Pflicht am Samstag ab. Am Sonntag glaubte er wohl selbst nicht an eine Chance und wählte eine eher (nur?) für’s Blitz geeignete Variante im Königsgambit. Michael umschiffte die sicherlich vorhandenen taktischen Klippen problemlos und so war Steffen chancenlos.

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Okt 24

In der ersten Doppelrunde hatten es SGL 2 und SGL 3 mit Aufsteiger Naumburg (Gastgeber) und den Mammuts aus Sangerhausen zu tun.
Nominell waren wir jeweils favorisiert, doch gerade Sangerhausen hat unseren Teams bisher immer wieder zu schaffen gemacht – ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass ehemals Gohlis jemals gegen Sangerhausen gewonnen hat. Entsprechend konzentriert gingen wir das Samstagsmatch SGL 3 – Sangerhausen an. Und lange Zeit sah es auch nach einem sicheren Sieg aus, so dass ich ausgangs der vierten Stunde Sandra ins Remis einwilligen ließ. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1,5:0,5 und es sah ganz nach mindestens 5 Punkten aus. Einige dieser virtuellen Punkte materialisierten sich dann auch. Doch leider verpatzten sowohl Markus als auch ich haltbare Stellungen (bei Markus war eventuell sogar mehr drin), sodass am Ende nur ein 4:4 heraussprang. Im Parallelmatch drohte die 2. Mannschaft sensationell gegen Naumburg zu verlieren. Am Ende brachte aber Michaels heroische Verteidigungsleistung wenigstens ein 4:4 ein.

Am Sonntag fuhr SGL 3 ein ungefährdetes 7:1 gegen Naumburg ein, das vielleicht um einen halben Punkt zu hoch ausfiel – vielleicht auch nicht. Bei Sangerhausen – SGL 2 ging es deutlich spannender zu. Nachdem Ubald eine optisch bessere Stellung noch verloren hatte und Sven seine gewonnene Stellung kräftig misshandelte, drohten die Felle davonzuschwimmen. Beim Stand von 2,5:3,5 mussten dann Gottfried gewinnen und Sven irgendwie Remis halten, so die Lage bei unserer Abfahrt. Dies scheint laut Ergebnisdienst geklappt zu haben 😉

Ansonsten sind in der Staffel wieder einige bemerkenswerte Dinge passiert:
– Chemnitz hat zweimal verloren (!) – bleibt bei 0 MP (!!).
– AEM verlor glatt gegen Coswig.
– Löberitz ist alleiniger Spitzenreiter.

Am nächsten Spieltag kommt es zum Spitzenspiel Löberitz – SGL 3 sowie zum Derby VfB – SGL 2. Es bleibt spannend.

Okt 23

Update 15:30: Das Spiel ist aus, wir haben 5,5-2,5 gewonnen!

Hallo alle zusammen live aus dem Hörzentrum. Unsere erste kämpft gerade um wichtige Punkte und so viel kann ich schon einmal verraten, es sieht verdammt gut aus! Das mit dem Liveticker wird eher sporadisch geschehen, ich darf nur in der Küche schreiben und den Text dann am Internetanschluss im Spielsaal hochladen. Hier einmal die Paarungen:

1: Heiko gegen Fedorovsky
2: Roland gegen Köpke
3: Manfred Schöneberg gegen Levushkina
4: Manfred Böhnisch gegen Ter-Minasjan
5: Paul gegen Meier
6: Wilfrid gegen Juptner
7: Thomas Schubert gegen Monninger
8: Stephan gegen Köster

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Okt 21

Für alle Fans des anspruchsvollen Schachkonsums sei auf ein besonderes Highlight am Sonntag hingewiesen. Ab um 10 kämpft unsere Mannschaft im Hörzentrum gegen Tarrasch München um wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga. Da beide Mannschaften zu den „besseren Abstiegskandidaten“ zählen, denke ich, sind die Punkte doppelt wichtig. Ich werde bestimmt vorbei schauen und versuchen, live ein paar Zwischenberichte hier auf die Webseite zu schreiben. Ob man es Liveticker nennen möchte sei dahin gestellt, mal sehen wie regelmäßig die Aktualisierungen kommen werden.

Okt 10

Zum Gewässer des Wildschweins zog es uns, d.h. die vierte Mannschaft in der Sachsenliga, am Sonntag früh um zwei Punkte für das Ziel des soliden Mittelfeldes zu erkämpfen. Dass es ein schweres Spiel werden würde war uns klar, fehlten uns doch aus verschiedensten Gründen (Familienfeier, Nasenanbruch, Vereinsausflug, …) eine Menge Stammspieler. Mit an Bord in unserem Kleinbus waren in Brettreihenfolge Andreas Otto, Michael Limpert, Hermann Sonntag, Franzi Beltz, André Dorsch, Irene Helmbold, Thomas Baumgarten und Albrecht Steiner. Früh kurz nach sieben ging es los, 220 km nach Osten, 10 Uhr Spielbeginn, gegen 15 Uhr Spielende und pünktlich um 6 Ankunft in LE zum Abendbrot. Leider ohne Mannschaftspunkte. Wie kam’s? Unser Ziel war vorn gegen Völfl und Bores gegenhalten und hinten gewinnen oder hinten gegenhalten und im Mittelfeld gewinnen oder ganz anders. Der erste Teil des Plans ging auf. Nach vielleicht zwei Stunden hatte Micha remis, danach Andreas, danach Hermi und dann auch noch Franzi. Albrecht stand gut, Irene, Thomas und ich leider aber gar nicht. Ich hatte mich im Vorteil wähnend (der laut Houdini nur 0,03 betrug, tjaja, Selbstüberschätzung du böser Feind…) ein Remisgebot abgelehnt, um mit einem Zug alles zu verderben. Thomas hatte bereits eine Qualität weniger und Irene fehlten auch mal ein, mal zwei Bauern. Albrecht spielte Remis und Thomas und ich verloren. Mit heroischem Kampfgeist spielte Irene noch lange, um ihr Damenendspiel festzuhalten, was ihr auch gelang. Endstand: 3-5 verloren, kein Partiegewinn, die Stimmung auf der Rückfahrt trotzdem gut. Danke auch noch einmal an unsere supernetten Gastgeber um Christian Noack aus Ebersbach, die Kaffee und Würstchen bereit stellten und eine sehr angenehme Atmosphäre im Vereinsheim ermöglichten.

Okt 06

Am morgigen Freitag wird in guter Tradition wieder einmal das letzte Bundesligawochenende besprochen. Mit dabei ist unter Anderem Roland, dem letzten Sonntag das Kunststück gelang, einen Großmeisterskalp zu erbeuten. Spiel, Spaß und Spannung sind garantiert, los geht es wie immer 19.30 Uhr in unserem Spiellokal im Hörzentrum. Eingeladen sind alle Interessierte, unabhängig von (nicht-)Vereinzugehörigkeit, Alter, Geschlecht und was es sonst noch so gibt. Bis Morgen.

Okt 02

In Stammbesetzung ging es bei strahlend blauem Himmel zu unserem ersten Punktspiel nach Erfurt. Wenn man sich die Aufstellungen der Mannschaften so anschaut, bekommt man den Eindruck unsere Staffel ist in diesem Jahr zweigeteilt. 5 Mannschaften die um den Staffelsieg spielen und 5 Mannschaften (Garching, Tarrasch, Nürnberg, Forchheim und wir) die um die beiden Nichtabstiegsplätze kämpfen. Demzufolge waren wir krasser Außenseiter und als Zielstellung hatte ich ein 4:4 rausgegeben.

Mit Ausnahme von Petr Haba und Joachimm Brüggemann spielte Erfurt in Bestbesetzung, so dass wir lediglich bei mir an Brett 8 unter Beachtung der Wertzahlen Favorit waren.

Doch Theorie und Praxis sind bekanntlich durchaus unterschiedlich. Ziemlich schnell einigte sich Thomas Schubert mit Weiß gegen Christian Troyke auf Remis. Nach 3 Stunden zur Zeitkontrolle gingen dann die 4 Partien im Oberhaus zu Ende, alle mit Schwarzsiegen (!). Für uns konnten somit Roland und Papi volle Punkte einfahren, während Heiko und Manfred ihre eigentlich gar nicht so weit vom Remis entfernten Stellungen verloren. (2,5:2,5)

Casper - Böhnisch

Hier noch nicht zu erkennen, dass Manfred einen ganz wichtigen Punkt macht.

Leider musste anschließend auch ich dem Remis zustimmen, nachdem ich mich bei meinen Gewinnversuchen verrechnet hatte. (3:3) Pauls Gegner IM Matthias Müller quälte sich seit Stunden in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel ohne aus einem optischen Vorteil etwas rauszuholen, daher noch ein Remis und 3,5:3,5. Somit musste Wilfrid als letzter die Kastanien aus dem Feuer holen und trotz Minusbauer im Endspiel gelang ihm dies perfekt, so dass auch diese Partie nach reichlich 5 Stunden Remis ausging. 4:4 und große Freude unsererseits. Der Saisonstart ist geglückt und lässt uns optmistisch in den nächsten Kampf gegen Tarrasch München gehen. (23.10.2011, 10.00 Uhr, im Hörgerätezentrum).

Am Freitag beim Training, Beginn 19.00 Uhr, gibt es wieder einige Partien vom Wochenende zu sehen. Angesagt hat sich u. a. Roland, der seinen Schwarzsieg gegen GM Kuczynski zeigen wird.

Sep 24

Ein Bericht des Mannschaftsleiters Ronald Reichardt:

Wir fuhren mit unserem Stamm-Achter nach Wilkau-Haßlau. Die Hinfahrt verlief trotz Regen problemlos, so dass jeder noch genug Zeit zur Erholung vor der Runde hatte.
Wilkau-Haßlau war ein wenig favorisiert. Nach ca. 2 Stunden sah es bei Andreas nicht mehr so gut aus, da der Gegner die Verteidigungsfigur der Dame einfach schlug, ohne dass Andreas ein Gegenmittel fand. Thomas remisierte und auch Martin konnte nach hartem Verteidigungskampf das Remis sichern. Mario stand im Franzosen zuerst etwas gedrückt. Aber nachdem er sich mit e6-e5 Luft verschaffen konnte, wendete sich das Blatt sehr schnell zu seinen Gunsten. Damit konnte er seine guten Ergebnisse der letzten Saison weiterführen. Uwe H. schnupperte erstmals 1.LK-Luft. Es war nicht so einfach, mit Schwarz einen Ausgleich zu erreichen. Nachdem einige Gegenangriffe fehlschlugen, hatten wir die zweite Niederlage bekommen. Mir hatte es mein Gegner mit einer defensiven Aufstellung nicht schwer gemacht. Ich konnte auch einen Bauern bei D+2T+einige B gewinnen. Aber zum Gewinn habe ich es nicht geschafft. Torsten brachte uns am Spitzenbrett mit guter Verteidigung mit gleichzeitigem Bauerngewinn wieder ins Spiel – so stand es 3,5:3,5. Zum Schluss spielte noch Uwe S. Aber der Gegner konnte auch seinen DWZ-Vorsprung gegenüber Uwe auf das Brett übertragen. So verloren wir knapp mit 3,5:4,5. Die Ausgangssituation hat sich auch im Ergebnis widergespiegelt.