Jul 12

Die Senioren-WM in Radebeul – diesmal aus der Sicht eines Beteiligten

In einem Handbuch für Turnier­spieler stand einmal: „Warten Sie nicht auf das perfekte Turnier, Sie werden es nie spielen können.“ Das stimmt nicht. Vor allen Dingen, wenn Sie kein Schach­profi sind, spielen Sie in Zukunft nur noch in Turnieren, wie in der perfekt organisierten Senioren-WM mit. Eine Runde pro Tag, ein wohl­temperiertes Spiel­lokal (trotz circa 450 Teilnehmern), gratis Wasser und Apfel­schorle durch den Sponsoren Oppacher, Sauna und Pool im Hotel, allent­halben kurze Wege. Um mit dem Dichter­fürst zu sprechen: „Die Natur (Dr. Dirk Jordan und seine Mit­streiter) haben uns die Steine gegeben, nun ist es an uns, die Züge zu tun.
Ich möchte mich mit meinen Schil­derungen auf die Mann­schaften Schach­freunde Leipzig 50+, Schach­freunde Leipzig 65+ und Germany Woman II konzentrieren. Aus nahe­lie­gen­den Gründen fühle ich mich diesen Teams am meisten ver­bunden. weiterlesen…

Jul 25

Ein Bericht zur Senioren-Mannschafts-EM 2015 in Wien aus der Sicht eines (fast) Unbeteiligten

Als ich vor ca. 25 Jahren im Zuge meiner ersten gesamt­deutschen Tätigkeit für den Leipziger Stadtanzeiger einen Reisebericht über Wien schrieb, verwendete ich die gleiche Überschrift. Ich konnte nicht widerstehen… Damals ging es darum, ein Reisebüro zu protegieren, heute kann ich unvor­ein­genommener berichten.

Aus Leipziger Sicht waren die Teams „Schachfreunde Leipzig“ und „Germany Women“ interessant. Für Erstere zogen Manfred Böhnisch, Manfred Schöneberg, Prof. Dr. Friedbert Prüfer und Robert Beltz ins Feld. Deutschlands Frauen waren durch Mira Kierzek (eine langjährige, erfahrene Bundesligaspielerin aus Hessen), Anet Gempe, Martina Beltz, Andrea Hafenstein und Ina Gottschall vertreten. Die Leipziger Auswahl war an 8 gesetzt, unsere Frauen an 37, bei 42 teilnehmenden Mannschaften. weiterlesen…

Mrz 09

SeniorenmannchaftsweltmeisterschaftslogoWir spielten in Aufstellung Schubert, Böhnisch, Schöne­berg, Weber.

In den ersten beiden Runden hatten wir leichte Gegner und gewannen mit etwas Glück 3:1 und 4:0 gegen Helsinki und Norwegen East.
Dann kam Schottland: 2 GM, 2 IM, Ergebnis: 2:2, klasse!
4.Runde: England II mit 2 GM, leider 1½:2½.
5.Runde: endlich leichter Gegner, aber schwarzer Tag, nach einem Kurzremis von mir (musste weg), der Kapitän ging von Bord und das Schiff ging unter, 1:3 gegen Hessen Mix.
Die nächsten drei Runden hatten wir leichte Gegner: Belgien II, Rheinland, Bad Harzburg, 2½:1½, 2½:1½, 3:1. (11 Pkt.)
9.Runde (Schlussrunde), Wunschgegner: Engelsdorf (11 Pkt.), doch wir mussten gegen die Slowakei (Nationalmannschaft) ran. Nur Bernd Weber mit Remischance. Am Ende aber 0:4 und Platz 12.

Unsere Erwartungen wurden dennoch fast erfüllt. Bei Punktgleichheit wurde So-Wertung verwendet. Eine Katastrophe, da Austria 2 und Argentinien mit Siegen in der Schlussrunde (leichte Gegner) an uns vorbeizogen. (Beide Mannschaften hatten von den ersten neun Mannschaften keinen zum Gegner, wir aber drei.)

Der Endstand auf der Homepage des Veranstalters.