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Okt. 30
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Pünktlich 16:00 Uhr begrüßte Dr. Gerhard Köhler von der Schachstiftung GK die anwesenden Teilnehmer und Schaulustigen beim Schachnachmitag am 30.10.2026 im Denksportzentrum der Schachgemeinschaft Leipzig. Neben den Stargästen des Nachmittags, den Schachlegenden GM Artur Jussupow und GM Rainer Knaak, hieß Dr. Köhler gleich mehrere Gäste aus Schach und Wirtschaft willkommen: Prof. Dr. Thomas Brockmeier, der Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, dessen geplanter Kurzvortrag zum Thema Kinderschach leider ausfallen musste, war genauso zugegen wie Konrad Reiß, Vereinsvorsitzender der SG Löberitz sowie Autor einer Biographie über die deutsche Schachkoryphäe Robert Hübner; Rebekka Schuster als Vertreterin der Lasker-Gesellschaft sowie der Energiewirtschaft; Dr. Tanja Pflug vom Verein Kinderschach in Deutschland sowie Turnierleiter und FIDE-Schiedsrichter Gert Kleint vom SV Saalespringer Halle.
Auch vom Ausrichter des Nachmittags, der Schachgemeinschaft Leipzig, richtete Christoph Natsidis ein Grußwort an die versammelten Gäste. Christoph schilderte die finanzielle Notlage der Schachgemeinschaft aus Nachforderungen aus dem Vereinsheimbau, verwies auf das laufende Spendenprojekt zum Erhalt des Denksportzentrums, dankte den Teilnehmern und Schaulustigen für ihr Kommen und ihre großzügigen Spenden, und schloss mit einem ganz besonderen Dank an die beiden Organisatoren Gerhard Köhler und Gert Kleint sowie die beiden geladenen Altmeister.
Nach einer kurzen Videovorführung zum Thema Kinderschach und kognitive Leistungsfähigkeit wurde es nicht nur unter den zahlreichen jungen Turnierteilnehmern unruhig im Saal, denn endlich verkündete Turnierleiter Gert Kleint die Ansetzungen zur ersten Runde. Über 40 Teilnehmer suchten emsig ihr Brett und ihre Gegner, und zwei davon waren die ersten von vielen, die sich über ein Kräftemessen mit einer der Schachlegenden freuen durften.
Natürlich bestanden im Vorfeld des Turniers wenig Zweifel, wie zwei der drei Namen auf den Medaillenrängen lauten würden – und neun Runden später führten eben diese beiden auch ungeschlagen das Endklassement an – nur ihre Reihenfolge hatten sie getauscht. Dabei war das Duell der beiden Altmeister nach langem Kampf in der 4. Runde Remis ausgegangen. Doch weil ein Nachwuchstalent der heimischen Schachgemeinschaft namens Arthur seinem berühmten Namensvetter in der 5. Runde trotzig einen halben Punkt abrang, konnte sich der Leipziger Großmeister Knaak mit einem halben Punkt Vorsprung an die Tabellenspitze setzen und gab diese bis zur letzten Runde nicht mehr her. Den ehrenvollen dritten Rang hinter den beiden Altmeistern nahm schließlich Aaron Gröbel von den Schachfreunde Hettstedt ein, der nur gegen die beiden GMs die Waffen strecken musste. Den vierten Platz erkämpfte sich Arthur Herrmann von der heimischen Schachgemeinschaft, dicht gefolgt von Kevin Dannhäuser aus Zwickau auf Rang 5.
Die Schachgemeinschaft Leipzig bedankt sich für die freundliche Unterstützung der Landesschachverbände von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Schachstiftung GK.
Die nächste Veranstaltungen der Schachgemeinschft Leipzig im Rahmen ihres laufenden Spendenprojekt zum Erhalt ihres Denksportzentrums sind die Offene Leipziger Schnellschachmeisterschaft am Mittwochnachmittag, dem 18.11.2026 (einem Feiertag in Sachsen), sowie das SGL-Weltmeistersuímultan mit GM Roman Slobodyan am Samstag, dem 21.11.2026.





